Ein Roadtrip durch Spanien
- Judithsvilla
- 8. Okt. 2025
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 12. Okt. 2025
Wer schläft in welchem Bett? Welche Orte besichtigen wir? Wie wird die Zeit zusammen auf so engem Raum? Wie sollen wir die lange Fahrstrecke mit den Kindern am besten zurücklegen? Wie kalt ist der spanische Winter? Und lässt sich dieser gut in unserem Wohnwagen aushalten?
Ich habe unglaublich viele unbeantwortete Fragen in meinem Kopf, weniger Antworten und viele Notwendigkeiten zu berücksichtigen. Ich würde sagen es übersteigt meine Vorstellungskraft wie es letztendlich sein wird und was wäre wenn …. . Es fühlt sich ein bisschen wie Mutterschaft an. Ich gehe an die ganze Sache stolz, glücklich und sehr naiv ran. Nun aber von Anfang: Wir, das bin ich, mein Mann und meine 3 Kinder, planen für 4,5 Monate an der spanischen Mittelmeerküste mit unserem Wohnwagen entlang zu reisen. Um zu dieser Aussage zu kommen, bedurfte es jedoch schon einiges an Überlegungen und Entscheidungen.
Ich befinde mich aktuell noch in Elternzeit mit meinem 3. Kind. Mein Mann, gebürtiger Spanier, wird unsere Reise über aus dem Home Office arbeitend oder im Büro in Mönchengladbach, unsere Wahlheimat, verbringen. Meine Kinder sind jeweils 8 Jahre, 5 Jahre und 2 Jahre jung.
Den Zeitraum von Mitte Oktober, sprich Start der Herbstferien, bis Ende Februar hielten wir für klug gewählt: Den deutschen, kalten Winter entfliehen und die Zeit in Spanien bei lauwarmen Temperaturen verbringen. Unsere Reiseziele erstreckten sich über ganz Spanien: Santiago de Copostela, Donostia - San Sebastián, Cádiz, Madrid und Roses. Nach einem kurzen Blick in die Klimatabellen ergab sich: das wird frisch, besonders im Januar und Februar. Wir planten unsere Route um, strichen Nordspanien und anschließend stand Spaniens Mittelmeerküste als grobe anvisierte Route fest. Diese werden wir von Roses beginnend bis nach Cádiz entlangfahren.
Anfänglich waren wir uns unschlüssig über unsere Unterkunft. Es macht uns 5en Spaß neue Bungalows, Pensionen, Ferienwohnungen oder ähnliches kennenzulernen. Aus vergangenen Reise stellt sich jedoch heraus, dass wir dazu neigen die Einrichtung an unsere Ansprüche anzupassen. Das bedeutet konkret: Wir stellen die Betten so um, dass wir alle gemeinsam in einem Raum schlafen. Da bei unserer Reise der Fokus jedoch auf der Umgebung liegen soll, ergab der Wohnwagen die logischste Unterkunftsvariante. Ein mobiles zu Hause wird mir und auch den Kindern Sicherheit in dieser aufregenden Zeit geben. Außerdem benötigen wir mindestens 2 Räumlichkeiten - einen Raum für uns 4 zum aufhalten und einen für meinen Mann damit er arbeiten kann.
Somit hatten wir die grundlegendsten Fragen beantwortet. Schlafaufteilung, Budenkoller und noch so vielen andere Fragen bleiben. Ich überlege mir Möglichkeiten wie die Antwort auf solche Fragen aussehen kann, behalte einige Ideen, verwerfe welche … aber letztendlich gehe ich ins Vertrauen, dass sich vieles mit der Zeit ergibt.




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